Mesenich a.d. Sauer

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 Dies ist eine offizielle Stellungnahme des Bistums Trier, zum historischen Verlauf der Pfarrgemeinde Mesenich:

 

Der Name von Mesenich weist auf keltischen Ursprung.


Der Ort bestand aus zwei Teilen, dem alten Mesenich und Foedelich,
die schon früher — so im Jahre 1537 — eine Gemeinde bildeten und zum Herzogtum Luxemburg gehörten.

Das Patrozinium des Hl. Remigius weist auf ein hohes Alter der Kirche hin. Sie war wohl schon Pfarrkirche,
als sie Propst Meffried von St. Paulin in Trier 1227 seinem Stift übergab.

1231 bestätigte Papst Gregor IX. diese Inkorporation, die bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestehen blieb.

Im Jahr 1800 gehörten zur Pfarrei, die damals wie stets vorher dem Landkapitel Bitburg eingegliedert war, die Ge­meinden Mesenich-Foedelich, Metzdorf, Mörsdorf und Grevenich. Von 1802 bis 1817 unterstand Mesenich mit Foedelich und Grevenich dem Bischof von Metz.

 

Mörsdorf schied 1807 für immer aus dem Pfarrverband Mesenich aus, Metzdorf kam 1803—1821 zu Trierweiler im Bistum Trier, wurde aber am 4. Juni 1810 dem Pfarrer von Mesenich (damals Bistum Metz) zur Verwaltung übertragen und kam nach 1821 dorthin zurück.

 

Mesenich gehörte zum Dekanat Irrel, kam dann mit Wirkung vom 15. Dezember 1970 zum Dekanat Welschbillig und ab dem 1. April 2004 zum neuerrichteten Dekanat Schweich-Welschbillig.

 

Mit Wirkung vom 1. Juli 2007 erfolgte die Gründung der Seelsorgeeinheit Ralingen St. Martin mit den Pfarreien Mesenich, Edingen, Wintersdorf und Langsur.

Im Rahmen des neuen Strukturplanes gehört die weiterhin eigenständige Pfarrei Mesenich St. Remigius seit dem 1. September 2011 gemeinsam mit den Pfarreien Igel, Liersberg, Langsur, Ralingen, Edingen, Wintersdorf und Trierweiler zur Pfarreiengemeinschaft Trierweiler.

 

 

Der Pfarrbezirk:


Pfarrort:
Mesenich (145 m ü. M.)

Filial­orte:
Metzdorf (3 km entfernt) mit Kemperborn (Hof);
Grevenich (2,5 km entfernt)

 

Kirchen und Kapellen:

Pfarrkirche (s. t. s. Remigii) erbaut 1857/59
durch Baumeister Joh. Bingler aus Trier
konsekriert am 13. 11. 1859 durch Bischof Wilhelm Arnoldi;
Harmon, 1 Glocke (1920)

 

Wikipedia-Infos: Remigius von Reims


Filialkirchen:

Metzdorf (s, t. s. Nicolai):

Schilf erbaut 1733
Turm (romanisch) erbaut um 1200
mit dem Allerheiligsten im Tabernakel
1 Glocke

Wikipedia-Infos: Nikolaus von Myra

 

 

Greve­nich (s. t. s. Brictii):

erbaut 1863
der untere Teil der Mauer stammt wohl aus dem Mittelalter
ohne dem Allerheiligsten im Tabernakel
1 Glocke von 1949

 

Wikipedia-Infos: Brictius von Tours

 

 

 

Trier, im August 2016

 

Kanzlei der Kurie

Bischöfliches Generalvikariat Trier

 

 

 

Quellen:

Handbuch des Bistums Trier 1952

Schematismus für das Bistum Trier 2016

 

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